Ralf Neuhäuser
Persönliche Zukunftswerkstatt

Ideen verstehen.
Zukunft machen.

Ich bin Ralf Neuhäuser – Zukunftsdenker, Maker, KI-Enthusiast, Netzwerker und Kommunikator.

Weltbürger — derzeit anzutreffen in Düsseldorf.
↓

Zwischen Technologie,
Gesellschaft und Werkbank.

Ralf Neuhäuser konzentriert im Gespräch an einem Studiomikrofon
Im Dialog Ideen werden klarer, wenn wir über sie sprechen.Foto: Tobias Wobisch ↗

Mich interessiert nicht nur, was möglich ist – sondern was wir daraus machen.

Ich bewege mich gern an den Schnittstellen: zwischen analog und digital, Vision und Umsetzung, Mensch und Maschine. Dort entstehen die spannenden Fragen – und oft die besten Ideen.

Meine Zukunftswerkstatt ist kein fertiger Ort. Sie ist eine Haltung: offen bleiben, genau hinsehen, ausprobieren und Erkenntnisse teilen.

Nicht entweder. Oder.

Meine Identität lebt
vom Dazwischen.

Ich passe nicht in eine einzelne Rolle. Gerade die scheinbaren Gegensätze erzeugen Reibung, Perspektivwechsel und neue Verbindungen – und machen meine Art zu denken und zu arbeiten aus.

01
GoldschmiedDigitalautodidakt

Präzision, Materialgefühl und Werkbank treffen auf CGI, Web, KI und offene digitale Werkzeuge.

02
VisionärPragmatiker

Ich denke gern Jahrzehnte voraus – und beginne trotzdem mit einem Prototyp, der heute schon funktioniert.

03
WeltbürgerDüsseldorfer

Kosmopolitisch im Denken, europäisch in der Haltung und ganz konkret in Düsseldorf vernetzt.

04
BühneRückzug

Ich liebe Gespräche, Radio und öffentliche Impulse – ebenso wie Wald, Bauwagen und Hängematte.

05
WissenschaftGenuss

Vernunft und überprüfbare Erkenntnis schließen Kochen, Reisen, Natur und sinnliche Erfahrung nicht aus.

06
CyborgHumanist

Technik darf unter die Haut gehen. Entscheidend bleibt, ob sie Menschen verbindet und Handlungsspielräume erweitert.

Die Pole müssen nicht aufgelöst werden. Die Verbindung dazwischen ist mein Arbeitsraum.

Vom Goldschmied zum
Zukunftsmacher.

Ein Weg durch Handwerk, Gestaltung, Digitalisierung und Community – nicht geradlinig, aber immer vom Entdecken und Selbermachen geprägt.

01

Handwerk

Ausbildung zum Goldschmied und Abschluss als Geselle; anschließend drei Jahre hochwertiger Juwelenschmuck.

02

Objektdesign

Engagiertes Studium am Fachbereich Design der damaligen Fachhochschule Niederrhein in Krefeld – geprägt von Zeichnung, Entwurf und Modellwerkstätten.

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03

Digitalisierung

Autodidaktischer Einstieg in 3D-Design, CGI und Animation; später Webentwicklung und Online-Kommunikation in einer führenden PR-Agentur.

04

GarageBilk

Freiberufler und Host in einem der frühen Düsseldorfer Coworking-Spaces. Ein Ort für Zusammenarbeit, neue Arbeitsformen und Community.

05

GarageLab e.V.

Mitgründung am 28. Oktober 2011. Heute wieder aktives Mitglied des Düsseldorfer FabLabs.

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06

Factory Campus

Network Ambassador, Gastgeber internationaler Gäste und Initiator von Events – darunter das Mobility Meetup Düsseldorf.

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„Man muss nicht alles selbst wissen – aber man sollte wissen, wer weiterhelfen kann.“

Ein Leitsatz aus dem Handwerk, der bis heute mein Netzwerkdenken prägt.
01

Zukunft denken

Technologische Entwicklungen einordnen, Zusammenhänge erkennen und verständliche Zukunftsbilder entwickeln.

Ich schaue hinter den aktuellen Hype und verbinde Technik, Gesellschaft, Gestaltung und Alltag. So werden aus losen Signalen konkrete Szenarien, über die man reden und an denen man arbeiten kann.

  • Trends und Wechselwirkungen erkennen
  • Möglichkeiten größer und mutiger denken
02

Dinge machen

Vom ersten Gedanken zum funktionierenden Prototyp – pragmatisch, neugierig und mit Freude am Experiment.

Ich glaube an den Erkenntnisgewinn des Machens: Material in die Hand nehmen, einen ersten Aufbau testen, Fehler sichtbar machen und weiterlernen – mit 3D-Druck, Elektronik und offenen Werkstätten.

  • Früh prototypisieren statt lange theoretisieren
  • Analoges Handwerk und digitale Werkzeuge verbinden
03

Menschen verbinden

Wissen teilen, Perspektiven zusammenbringen und Räume für echten Austausch schaffen.

Oft liegt die Lösung nicht im eigenen Werkzeugkasten, sondern bei einem Menschen aus einem ganz anderen Umfeld. Ich bringe solche Perspektiven zusammen und schaffe den Rahmen, in dem daraus Zusammenarbeit entsteht.

  • Menschen und Wissen über Disziplinen hinweg vernetzen
  • Gespräche, Communities und Veranstaltungen gestalten
04

Komplexität übersetzen

Technische Themen so vermitteln, dass Orientierung entsteht und Menschen ins Handeln kommen.

KI, offene Funknetze oder digitale Kultur werden verständlich, wenn sie an reale Fragen anschließen. Ich übersetze Komplexität in klare Bilder, greifbare Beispiele und Demonstrationen zum Mitdenken.

  • Technik ohne Buzzword-Bingo erklären
  • Neugier und Handlungssicherheit ermöglichen

Körper × Technik × Neugier

Zwölf Implantate.
Eine Frage unter der Haut.

Was passiert, wenn der eigene Körper zur technischen Schnittstelle wird? Ich wollte es nicht nur diskutieren, sondern ausprobieren.

Seit 2017 trage ich RFID- und NFC-Chips, einen Magneten, eine LED und einen Temperatursensor. Am Factory Campus konnte ich damit Türen öffnen, eine digitale Visitenkarte unter der Haut tragen und sogar eine Katzenklappe ansprechen. Einen Prototypen habe ich aus Unerfahrenheit gebrickt – auch das gehört zum Machen.

Die Experimente brachten mich als Cyborg auf Bühnen: unter anderem zu einer HR-Konferenz im Umfeld der Hannover Messe, bei der Richard David Precht eröffnete und ich die Closing Keynote hielt, sowie zu Einladungen der Baden-Württemberg Stiftung und der Berliner Wirtschaftsförderung.

Heute nutze ich die Implantate wenig aktiv, weil andere Themen im Vordergrund stehen. Die Phase bleibt trotzdem prägend: Technik verstehen heißt für mich manchmal, sie buchstäblich nah an sich heranzulassen.

Persönlicher Erfahrungsbericht – keine Empfehlung oder Anleitung für Implantationen.

Was gerade auf
der Werkbank liegt.

Meine Themen und Arbeitsfelder im Überblick: Experimente, Systeme und Herzensangelegenheiten. Aus dieser Werkbank entstehen konkrete Projekte – die aktuellen stelle ich direkt darunter vor.

01Systemdenken

RalfOS

Ein persönliches Betriebssystem für Ideen, Wissen und produktives Handeln.

02Mensch × Maschine

KI

Künstliche Intelligenz verstehen, anwenden und in sinnvolle Werkzeuge übersetzen.

03Mitgründer & Vorstand

StreamD e.V.

Freies Radio, Gesprächsformate und eine digitale Öffentlichkeit aus Düsseldorf.

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04Mitgründer 2011

GarageLab e.V.

Offene Werkstätten für Prototyping, 3D-Druck, Elektronik, Holz und Metall.

Projekt besuchen
05Gemeinsam experimentieren

MeshCore

Vom Vortrag zur Projektgruppe im GarageLab: offene Funknetze kennenlernen, Nachrichten austauschen und einen eigenen Repeater vorbereiten.

Projekt ansehen
06Präzision

Modellbau

Technik im Kleinen: planen, bauen, testen und aus jedem Detail lernen.

07Kleines offenes Werkzeug

Pocket Matrix

Ein Bildschirm, viele Möglichkeiten: eine Punktmatrix-Anzeige für Texte, Programme, Angebote und QR-Codes – direkt im Browser.

Projekt besuchen
Aktuelle Projekte

Vom Thema
ins Machen.

Konkrete Vorhaben mit einem eigenen Ziel, einem aktuellen Entwicklungsstand und Möglichkeiten zum Ausprobieren oder Mitmachen.

Software · Experiment · MIT-Lizenz

Pocket Matrix

Aus einer spontanen Idee für eine Veranstaltung ist ein kleines Browser-Werkzeug geworden. Es verwandelt Tablet, Laptop oder Monitor in eine frei gestaltbare Anzeigetafel: mit Lauftext, verschiedenen Darstellungen und optionalem QR-Code.

Ohne Anmeldung und ohne externe Dienste. Nach dem Herunterladen läuft die einzelne HTML-Datei auch offline. Ein Versuchsballon für nutzbare, einfache digitale Werkzeuge – kein fertiges kommerzielles Produkt.

Demo ausprobierenQuellcode und Entwicklung auf GitHubFeedback und Ideen schicken
GarageLab · Wissen teilen · Offene Funknetze

MeshCore gemeinsam erkunden

Mein Vortrag über Meshtastic und MeshCore und der spontane Workshop haben im GarageLab Düsseldorf eine kleine Projektgruppe angestoßen. Wir experimentieren mit LoRa-Geräten, teilen Erfahrungen und bereiten einen stationären Repeater vor.

Das Ziel: Technik gemeinsam verstehen und eine zusätzliche Möglichkeit für lokalen Nachrichtenaustausch erkunden. Die Infrastruktur ist noch im Aufbau – kein Ersatz für verlässliche Notruf- oder Krisenkommunikation.

Wir treffen uns dienstags von 18 bis 19 Uhr im ProtoLab. An meinen Sendetagen bei HackMake Tuesday bin ich im Studio; Termine und Zugang bitte vorher abstimmen.

Mitmachen oder austauschenGarageLab kennenlernen

Mich über MeshCore erreichen

QR-Code zum Hinzufügen des MeshCore-Kontakts DUS-RN-F1

Rufname: DUS-RN-F1

Kontakt in MeshCore hinzufügen

Der Link benötigt eine passende installierte App. Alternativ den QR-Code in MeshCore über „Kontakt hinzufügen“ scannen. Eine Verbindung ist nur bei erreichbarem Gerät und passendem Funknetz möglich.

Offizielle MeshCore-App: Google Play · Apple App Store

Öffentlicher Schlüssel und Kontaktdetails

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Öffentlicher Kontaktschlüssel, kein privater Schlüssel. Zum Kopieren markieren.

Werkstatt-Notizen

Was aus Ideen
entsteht.

Aktuelle Einblicke in Projekte und Experimente – chronologisch erzählt, mit Platz für Texte, Audio und Bilder.

Von der Parkbank auf GitHub: Pocket Matrix

Der erste mobile Vinyl-Stammtisch des Moodtaeg-DJ-Kollektivs im Düsseldorfer Volksgarten gab den Anstoß: Freunde mit einer kostenpflichtigen App in der Testphase und eine spontane Idee – das müsste doch auch frei und einfach gehen. Rund fünf Minuten später lief der erste Prototyp, entstanden auf der Parkbank mit diktierten Prompts und KI-Unterstützung.

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Für diesen Vinyl-Stammtisch hatten meine Freunde vom Moodtaeg-Kollektiv (Instagram) ein raffiniertes mobiles Setup zusammengestellt: leichte Plattenspieler, einen kleinen Mixer und alles, was sie für ihre Musik im Park brauchten. Die Ausrüstung kam mit einem frei leihbaren Cargo-Bike in den Volksgarten. Ein schöner, ungewöhnlicher Nachmittag – und ein gutes Beispiel dafür, wie aus Einfallsreichtum und überschaubarem Gepäck etwas Besonderes entstehen kann.

Am Anfang stand kein Geschäftsplan, sondern ein kleines Geschenk. Meine Freunde nutzten auf ihrem Android-Tablet eine kommerzielle Anzeige-App aus dem Play Store. Ich wollte ihnen eine freie Alternative bauen: Text eingeben, starten und den Bildschirm zur Anzeigetafel machen.

Die erste Fassung entstand tatsächlich unterwegs beim DJ-Event. Ich beschrieb der KI per Sprache, was die Anzeige können sollte, und hatte innerhalb von ungefähr fünf Minuten eine funktionierende Basis. Kein fertig ausgereiftes Produkt – aber etwas, das sich sofort ausprobieren ließ.

Aus diesem freundschaftlichen Versuchsballon wurde dann Pocket Matrix und mein erstes öffentliches Testprojekt auf GitHub. Im Pocket-Matrix-Repository finden sich der Quellcode und die dokumentierte Entwicklung; weitere Projektspuren sammle ich auf meinem GitHub-Profil. Mich interessierte nicht nur, ob die Idee technisch funktioniert, sondern auch der Weg vom schnellen Prototyp zu einem nachvollziehbar dokumentierten, weiterentwickelbaren Werkzeug.

Die eigentliche Arbeit begann nach den ersten fünf Minuten: Vollbild ein- und ausschalten, lesbare Geschwindigkeiten finden, Zusatzoptionen vom Schnellstart trennen und die öffentliche Version mit einer persönlichen Geschenk-Edition auf demselben technischen Stand halten. Kleine Details, die darüber entscheiden, ob man ein Werkzeug gerne benutzt.

Version 0.5.1 ist unter MIT-Lizenz veröffentlicht; die Lizenzdatei im Projekt enthält den konkreten Wortlaut. Konzept, Auswahl und Prüfung der Funktionen liegen bei mir; bei der Umsetzung hat KI wesentlich mitgeholfen. Getestet habe ich bisher vor allem am MacBook. Rückmeldungen von anderen Browsern, Tablets und Smartphones gehören zum nächsten Schritt – die Veröffentlichung ist kein Versprechen, dass schon jede Kombination geprüft ist.

Für mich ist das ein kleines Lernlabor: aus einem konkreten Anlass etwas Nutzbares machen, es teilen und durch echte Rückmeldungen verbessern. Nicht die Größe des Produkts ist der erste Erfolg, sondern dass aus einer Idee etwas geworden ist, das andere tatsächlich verwenden können.

Pocket Matrix ausprobieren

MeshCore: Wenn aus einem Vortrag gemeinsames Machen wird

Am 4. August ging es im ProtoLab zunächst um offene Funknetze wie MeshCore. Richtig spannend wurde es danach: Gemeinsam mit Tim, alias kingCake, einem der Werkstattleiter des ProtoLab, brachten wir drei LoRa-Geräte zum Kommunizieren. Aus den Folien wurde ein spontaner Workshop – und inzwischen eine Projektgruppe.

Das reizt mich an Makerspaces: Elektronik, Software, Antennen und Energieversorgung kommen beim Ausprobieren zusammen. Wir bereiten einen stationären Repeater vor, der auch der Umgebung nutzen könnte. Den ausführlichen Rückblick mit Bildern, Erfahrungen und nächsten Schritten habe ich im GarageLab-Blog veröffentlicht.

Den ganzen Artikel bei GarageLab lesen

Technologie braucht
Gespräch.

Komplexe Themen werden greifbar, wenn wir sie gemeinsam erkunden – mit klaren Impulsen, anschaulichen Experimenten und viel Raum für Fragen.

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Themen, die mich beschäftigen

  • 01Meshtastic & MeshCore: offene Funknetze für Maker
  • 02KI ohne Buzzword-Bingo
  • 03Zukunftskompetenz und technischer Wandel
  • 04Maker-Mindset: vom Denken ins Tun
  • 05Persönliche Zukunftswerkstätten
Gedanken, Erfahrungen und bisherige ehrenamtliche Formate
Ralf Neuhäuser während einer Aufnahme im Audiostudio
Studio · Gespräch · HaltungKomplexes wird verständlich, wenn Kommunikation Nähe schafft.
Foto: Tobias Wobisch ↗
„Fortschritt braucht Verantwortung.
Aber ebenso Menschen, die an Möglichkeiten glauben.“

Ich verstehe mich als europäischer Weltbürger: freiheitlich und sozial, der Aufklärung verpflichtet und überzeugt, dass Wissenschaft unser verlässlichstes Werkzeug ist, um die Welt zu verstehen und zu verbessern.

01Europäisch & weltoffenGrenzen überwinden, Perspektiven wechseln und eine offene Gesellschaft verteidigen.

02Freiheitlich & sozialIndividuelle Freiheit mit Solidarität, Teilhabe und Verantwortung verbinden.

03Aufgeklärt & wissenschaftsnahNeugier, Vernunft und überprüfbare Erkenntnis über Behauptung und Dogma stellen.

04Humanistisch & undogmatischAgnostisch-atheistisch und existenzialistisch geprägt: Sinn entsteht durch unser Handeln.

Radikale Zuversicht. Innovation birgt Risiken – doch Stillstand ist keine Sicherheit. Ich will Chancen verantwortlich nutzen, statt Möglichkeiten aus Angst vorschnell zu verwerfen.

Eine Idee im Kopf?
Lass uns reden.

Ob gemeinsames Interesse, Erfahrungsaustausch oder einfach ein spannender Gedanke – ich freue mich auf das Gespräch.

ichbin@ralfneuhaeuser.de
Dezentrale NetzwerkeOffen verbunden.

Matrix, Mastodon, Bluesky und Pixelfed – als einfache Links, ohne eingebettete Feeds oder Tracking auf dieser Seite.

Weitere ProfileProjektspuren und beruflicher Weg.

Vier weiterführende Profile zu meiner Radioarbeit, meinem Maker-Umfeld, meinen Projekten und meinen bisherigen Stationen.

Weltbürger · derzeit in DüsseldorfPrivate, nicht kommerzielle Website